Das Runental

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[Bearbeiten] Die verdorbene Lichtung

Der Einfluss von Regulos ist heimtückisch und zeigt sich ebenso unverhohlen in Gestalt von Zombies und Ghulen unverhohlen ans Tageslicht zu treten oder sich in schleichender Verderbnis auszubreiten, wie es in Hammerhall und seinem angrenzenden Garten in Mondschatten der Fall war, der jetzt nur noch das Runental genannt wird.

Hammerhall ist verschlossen. Mit Runenmagie erbauten die Könige unter dem Berg ihre Stadt und versklavten dabei Todesgeister und Seelen von unglücklichen Sterblichen, um ihre wundersame Magie anzutreiben. Alles gedieh prachtvoll, bis sich die Risse öffneten und die Runen, die Hammerhall antrieben, von Todesmagie erfüllt wurden. Nekrotische Energie durchwogte die Tiefe, überkam viele Zwerge und tötete noch viele mehr. Die Wenigen, die lebend aus der Stadt entkommen konnten, sperrten die Toten und Verdammten hinter gewaltigen Toren ein. Sie hofften, so die Todesmagie in ihrer verlorenen Stadt einzuschließen und den Rest der Welt vor dem Verderben zu bewahren.

Sie hofften vergeblich.

Um die Stadt in ihrer Blütezeit noch glorreicher erscheinen zu lassen, hatten die Zwerge einen prachtvollen Garten in einer Schlucht neben Hammerhall angelegt. Zu spät erinnerten sie sich daran, dass die selbständig arbeitenden Gießkannen und Gartenscheren im Garten runengebunden waren. Wie die Runen in Hammerhall, sogen auch sie die Todesmagie wie ein Schwamm auf. Und so fiel jeder, der töricht genug war, sich von der Schönheit des Gartens blenden zu lassen, unter den Einfluss von Regulos.


[Bearbeiten] Verdorbene Kreaturen

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Nach dem Aufbruch der Zwerge, wollte sich eine Gruppe Feen im Runental niederlassen. Auf der Flucht vor Grünschuppes Horden fanden sie einen unberührten Garten in einem Tal vor, das leicht zu verteidigen war. Zwischen dem Laub, das leuchtend wie Edelstein war, fanden sie ein neues Heim.

Noch bevor sie das Runental erreichten, wurden sie schon von Regulos' teuflischer Magie verdorben und verzehren sich nun verzweifelt danach, ihrem neuen Herrn nahe zu sein. Wie hypnotisierte Mäuse vor einer aufgerichteten Kobra, können weder niedere Wichte noch gewaltige Arborier vor der Todesenergie fliehen, die aus den alten Runen strömt.

Zu allem Unheil wollten nicht alle Zwerge die Notwendigkeit akzeptieren, Hammerhall aufzugeben. Bewahrer Falidor führte eine Gruppe Runenfertiger in der Hoffnung zurück, dass sie das durch Runenmagie entstandene Unglück durch noch mehr Runenmagie eindämmen könnten. Natürlich verfielen sie alle dem Wahn und helfen dem Ewigen Hof nun dabei, jeden, der diese Kultisten bei ihren verfluchten Experimenten zu stören gedenkt, gnadenlos niederzustrecken. Unterstützt von Golems mit stählernen Körpern und eisernem Willen ist es nun so gut wie unmöglich, die Bewohner des Runentals aus ihrem vergifteten Reich zu vertreiben.


[Bearbeiten] Die Bedrohung durch den Verschlinger

Das Runental muss von der Brut aus den Rissen befreit werden, wenn Telara überleben soll. Der Hauch des Todes bringt ebenso schleichende Verderbnis wie Verwüstung mit sich und untergräbt Telaras Durchhaltewillen. Im Runental streift keine Brise mehr die Blätter, weil die Luft stillsteht. Die Macht von Regulos erstreckt sich über Schreckliches und Schönes zugleich, und wenn das Runental nicht befreit wird, schwindet die Hoffnung, dass die Macht des Zerstörers gebrochen werden kann.

In der Zeit vor den Rissen verdankte Hammerhall einen großen Teil seines Wohlstands der geheimen Todesmagie. Auch ohne die Schrecken des Aedraxis hätte Regulos mithilfe der Zwerge anderes Unheil erwecken können. Hammerhall bleibt eine ständige Bedrohung, da sich der Zerstörer dort in Telara festsetzen könnte. Jede noch so geringe Todesmagie hilft Regulos, und deshalb müssen die Auserwählten die Verderbnis im Runental vernichten, auch wenn seine Wege dadurch nur auf die scheinbar unzähligen Risse beschränkt werden.


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